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Neues aus der KV und der Hobie-Welt

Furioser Auftakt der Super Sail Tour 2016 im Ostseebad Grömitz

obere Hälfte der Startlinie, 2. Start der Hobie Cat 16

Organisator Detlef Mohr mit Karen Wichardt an der Vorschot

Organisator Willy Trautmann mit Laura Lüdtke an der Vorschot

Top Five der Hobie Cat 16

Die erste Station der Super Sail Tour führte Seglerinnen und Segler der Bootsklassen Hobie 14, Hobie 16 und der Jugendklasse O´pen Bic ins Ostseebad Grömitz. Mehr als 90 Booten aus dem In- und Ausland füllten an Land Strand und Wiese rund um das Eventzelt, wurden auf dem Wasser dann aber auf 2 Bahnen verteilt, so dass die Hobies den größeren und die Jugendklasse O´pen Bic den kleineren Tonnenkreis bekamen.

 

Diejenigen, die Gelegenheit hatten, bereits am Freitag vor Pfingsten vor Ort zu sein, erlebten einen vorsommerlichen schönen Tag bei strahlendem Sonnenschein und leichten Winden aus Ost. Als am späten Nachmittag der Wind langsam von Ost noch Nordwest drehte, kündigte sich ein Wetterumschwung an, mit dem alle Teilnehmer offenbar gerechnet hatten: Shorts und T-Shirts wichen langer Hose und Winterjacke. Die Temperaturen rutschten in den Keller, die Windgeschwindigkeiten in die Höhe. Aus frühsommerlichem Sonnenschein wurde spätwinterlicher Frühling mit verspätetem Herbststurm. Zum Glück hielt sich der Wind mehr zurück als ursprünglich angekündigt. So konnten am Samstag 4 Wettfahrten auf den Hobie-Bahnen gesegelt werden, die es allerdings in sich hatten. Der ablandige Wind wehte böig und drehend über die Bahnen, und zur Freude der Zuschauer lagen Luvtonne und Ziel nah bzw. direkt am Kopf der Seebrücke, von wo aus fachkundig und sicherlich auch in seiner liebenswerten Art launisch Dieter Braun live moderierte und das Publikum unterhielt.

 

Nach den Wettfahrten wurden alle Teilnehmer nebst Anhang von dem Abendprogramm eingefangen, das die Veranstalter Detlef Mohr und Willy Trautmann professionell vorbereitet hatten. Vor, während und nach dem abendlichen Grillen spielte eine Band live am Veranstaltungszelt. Parallel dazu gab es auf einer zweiten Bühne im Zentrum des Orts weiteres Live-Programm für die vielen Gäste, die über Pfingsten in Grömitz weilten. Leider wurde es zu späterer Stunde arg kalt, so dass sich viele Seglerinnen und Segler recht früh ins wärmere Wohni oder Appartement zurückzogen.

 

Der Sonntag begann, wie der Samstag geendet hatte: kühl, aber trocken und mit viel Wind. Schon in der 2. Wettfahrt des Tages zeichnete sich ab, dass der Wind durch Unwetterzellen gestört wurde, denn die Regattabahn wurde in 2 Hälften geteilt, in denen der Wind mit verschiedener Stärke und aus unterschiedlicher Richtung wehte. Davon profitierten Sabine und ich zunächst, denn wir starteten am Schiff und konnten bestimmt 45 Grad höher fahren als bsplw. diejenigen, die in der Nähe der Starttonnen gestartet waren. So konnten wir fast direkt die Luvtonne ansteuern, dicht gefolgt von unserem allerliebsten Teampartner, der dann allerdings an der Grenze zwischen den Windfeldern von einer Böe überrascht wurde, die 30 Grad aus Lee kam und ihn schwuppdiwupp nach Luv kentern ließ. So fuhren wir zunächst gut 300 m allein vor dem Feld, bis wir auf der zweiten Vorwind-Strecke in den Windloch gerieten, das unsere Verfolger geschickt umschifften. Und so schnell, wie Stefan gekentert war, waren wir unseren Vorsprung wieder los. Der wortwörtlichen Unruhe in der Luft folgte ein Hagelschauer mit Starkwind. Die Wettfahrtleitung hatte aus meiner Sicht rechtzeitig, aus anderer Sicht vielleicht etwas verspätet reagiert und alle Seglerinnen und Segler an Land geschickt. Den Heimweg konnten die Teams aber nach eigenem Befinden in Ruhe antreten. Sabine und ich wetterten zunächst beigedreht ab; andere Teams nahmen sich ein kostenfreies Gesichtspeeling, denn erbsengroße Hagelkörner schossen vom Himmel. Wehe dem, der da keine Mütze aufgesetzt hatte! Da nicht auszuschließen war, dass solche oder ähnliche Unwetterzellen noch einmal über Grömitz ziehen, entschloss sich die Wettfahrtleitung, vorsorglich den nächsten Start auf den nächsten Tag zu verlegen.

 

Der Montag brachte dann viel Entschädigung: es wehte immer noch, aber vom Himmel lachte freundlich die Sonne. Bei tollen Bedingungen fanden noch zwei weitere Wettfahrten statt, bei denen einige Seglerinnen und Segler bei Böen bis 29 Knoten dann doch an ihre Grenzen kamen. Ich spreche ganz sicher für alle langjährig erfahrenen Segler, wenn ich großen Respekt allen Teams zolle, die für sich entschieden, eine Wettfahrt vorzeitig zu beenden oder zur nächsten Wettfahrt nicht anzutreten. Die Sicherheit geht immer vor, und es schadet nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Hobie-Familie, wenn Unvernunft und Leichtsinn zu chaotischen Verhältnissen auf dem Wasser führen. Großer Dank geht an die DLRG, die immer Sicherheit ausstrahlte und brachte.

 

Die zahlenmäßig kleinste Klasse waren die Hobie 14. Hier dominierte Markus Merten das Feld so sehr, dass selbst der Streicher ein erster Platz war. Er gewann an diesem Pfingstwochenende alle acht Wettfahrten vor Erik Schwettscher, Tanja Rindt und Philip Schnier.

 

Bei den Hobie 16 war es deutlich enger, gleich an welcher Stelle der Ergebnisliste man schaute. An der Spitze trennte vor der letzten Wettfahrt nur ein einziger Punkt die beiden Kontrahenten. Zum Schluss waren es zwei Punkte. Das brachte Detlef Mohr mit seiner langjährigen Vorschoterin Karen Wichardt den 1. Patz vor Sabine und mir. Dritter wurden Lauritz Bockelmann und Kim Liedtke, die am Finaltag noch die Vize-Europameister Daniel Björnholt und Josephie Fredriksen aus Dänemark vom Treppchenplatz verdrängten.

 

Auch wenn die Eisheiligen ausgerechnet zu Pfingsten kamen, war es doch ein tolles, langes Wochenende, das allen Teilnehmern viel Spaß, viel Segelsport und ganz sicher auch ein gute Stück Aufregung brachte. Dafür danken wir den Sponsoren, der Gemeinde Grömitz, dem Grömitzer Segel-Club e.V., dem DLRG, ProSail und all den vielen Helfern im Hintergrund, die dieses Event möglich gemacht haben.

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