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Geschichte

Chronisten:

- Ernst Bartling (Vorgeschichte; 1974 bis 2009)

- Steffen Diebold (ab 2009)

Viele tausend Jahre vor dem ersten Hobie Cat verbanden Menschen Einbäume miteinander, der Catamaran war erfunden. Das Wort Catamaran kommt aus der Sprache der Malaien und bedeutet „Zusammen-Gebunden“. Einbäume konnten nur durch Ausleger segelbar gemacht werden. Diese flachgehenden schnellen Segler waren jedoch wenig kippstabil und hatten zudem nur eine geringe Transportkapazität. Für größere Lasten und Langfahrten wurden statt Hauptrumpf plus Ausleger jetzt zwei Hauptrümpfe miteinander verbunden und mit einer Plattform ausgestattet.

In Europa segelte man traditionell Einrumpfschiffe, obwohl Auslegerkanus und Catamarane seit der Entdeckung der pazifischen Inselwelt bekannt waren. Doch erst als Segeln nur noch zum Spaß betrieben wurde, begann man auch in Europa und den USA Catamarane für Sport und Freizeit zu bauen. Das im Vergleich zu den Einrümpfern hohe Geschwindigkeitspotential machte Cats und Tris zu attraktiven Sportgeräten. Doch erst spektakuläre Geschwindigkeitsrekorde und endlich die Zulassung des Tornado-Catamarans als Olympische Klasse machte den Cat bei den etablierten Seglern salonfähig.

Die Vorgeschichte

1984:

Einführung eines speziellen Service durch die DHCKV. Anfängern soll durch das Segeln in B-Flotten der Einstieg in die Regattaszene erleichtert werden. Die DHCKV bietet zwischen Flensburg und Garmisch mehr als 50 Regatten an. Kay und Ingo Delius schaffen den ersten deutschen Hobie-Hattrick; sie gewinnen die 18er EM (Italien) zum 3. Mal hintereinander. Am 10. November feiert die DHCKV im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung mit Moderator Kalla Weiss und Zauberer Mawolo in Köln ausgelassen ihren 10. Geburtstag. Ausrichter Region West. Aus diesem Anlaß gibt Redaktion RAUMSCHOTS das umfangreiche „DHCKV-Handbuch“ heraus.

1983:

Die sportlichen Erfolge vom Vorjahr können wiederholt werden. Dierk Reinhardt und die Brüder Delius verteidigen ihre EM-Titel erfolgreich. Europameister im Hobie 16 werden Detlef und Reinhold Mohr (Hamburg). In diesem Jahr werden zahlreiche Hobieflotten in Deutschland gegründet und von der IHCA anerkannt. RAUMSCHOTS erscheint inzwischen als Hobie-Journal für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf vierteljährlich 150-200 Seiten gibt es Anfänger- und Urlaubstips, Informationen über Technik, Regatten, Taktik, Regeln, Trimm, Freizeitaktivitäten und Klassenpolitik; alles mit humorvollen Randstories und Fotos locker verpackt. Die DHCKV hat jetzt 1.400 Mitglieder.

1982:

Trainingslager und Nachwuchsförderung werden in das Programm der DHCKV aufgenommen. Erfolg total für die bundesdeutschen Hobies: Alle Europameisterschaften werden gewonnen. Dierk Reinhardt (Ratzeburg) gewinnt im Hobie 14 vor St. Jean des Luz (Frankreich), Christian Stoll und Birgit Osterhoff (Bad Schwartau) im Hobie 16 vor Toulon und Kai und Ingo Delius (Bad Salzuflen) im Hobie 18 vor Kellenhusen.

1981:

Hanjo Zimmerman wird für 1 Jahr zum Präsidenten der International Hobie Class Association (IHCA) gewählt. Erste IDB für Hobie 18 auf dem Dümmer, gewonnen von Carlo Backhausen und Peter Brückmann. Carlo gewinnt auch die Europameisterschaft im Hobie 14, ausgesegelt auf Mallorca. Die DHCKV hat jetzt 1000 Mitglieder. Erste 18er WM in Florida, gewonnen von Jan Bashford / Steven Wheelan (Australien).

1980:

Hanjo Zimmermann wird Vorsitzender der DHCKV. Erste Euro für Hobie 18 vor Scheveningen. Europameister werden Peter Spijker / Ruud Visser (Niederlande). Das Magazin SAIL ernennt Hobie Alter wegen „seiner hervorragenden Aktivitäten zum Segler der neuen Generation“. Er leiste einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Popularität des Segelsports. Nachfolger vom Gründungschef der europäischen Hobie-Werft Hank Pauloo wird John Dinsdale.

Hanjo Zimmerman wird für 1 Jahr zum Präsidenten der International Hobie Class Association (IHCA) gewählt. Erste IDB für Hobie 18 auf dem Dümmer, gewonnen von Carlo Backhausen und Peter Brückmann. Carlo gewinnt auch die Europameisterschaft im Hobie 14, ausgesegelt auf Mallorca. Die DHCKV hat jetzt 1000 Mitglieder. Erste 18er WM in Florida, gewonnen von Jan Bashford / Steven Wheelan (Australien).

1979:

Der international stark beachtete Hobie-Film „Sharing the wind“ mit dem fliegenden 18er hat Premiere. In Deutschland erste Regatten für Hobie 18. Regattafelder bis zu insgesamt 100 14er, 16er und 18er Hobies.

1978:

Aus Teilen der Regionen Süd und West wird die 5. Region Südwest gegründet, erster Commodore: Ottmar Gießer (Rastatt). Die DHCKV hat jetzt 750 Mitglieder.

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